Dr. Rosalie Bertell im Interview in Bonn 2010:Planet ohne Zukunft? Neue Waffen durch Zerstörung von Mutter Erde

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BERTELL-BUCH-REZENSION-NEUE-RHEINISCHE-ZEITUNG

Rezen­sion des Buches:

Die »Pla­ne­tare Bewe­gung für Mut­ter Erde« (www.pbme-online.org) sen­dete das nach­fol­gende Inter­view mit Dr. Rosa­lie Ber­tell. Dr. Rosa­lie Ber­tell, die den Alter­na­ti­ven Nobel­preis 1986 erhielt, war eine der weni­gen Exper­tin­nen, wel­che die Chem­trails und HAARP beim Namen nannte, deren Ent­wick­lung recher­chierte und vor die­sen Tech­ni­ken warnte. Frau Dr. Ber­tell war der Auf­fas­sung, dass diese und andere Expe­ri­mente nicht nur Wet­ter­ver­än­de­run­gen her­vor­ru­fen, son­dern haupt­ver­ant­wort­lich für den Kli­ma­wan­del seien. Dr. Rosa­lie Ber­tell schrieb ihr wich­ti­ges Buch „Kriegs­waffe Pla­net Erde“, das so umfas­send wie kaum ein ande­res Buch die Gefah­ren der exo­ti­schen Wet­ter­waf­fen beschreibt: HAARP, Skalar­waf­fen, Wet­ter­ma­ni­pu­la­tion und die toxi­schen Sprüh­ak­tio­nen in unse­rer Atmo­sphäre. Für die­ses Buch bedan­ken wir uns bei Rosa­lie Ber­tell auch über ihren Tod hinaus.

Pla­net ohne Zukunft? Neue Waf­fen durch Zer­stö­rung von Mut­ter Erde

Aller­letz­tes Inter­view mit Dr. Rosa­lie Ber­tell, 2010, Bonn, „30 Jahre Alter­na­ti­ver Nobel­preis«, ver­ant­wort­lich für die Über­set­zung (unter Zuhil­fe­nahme von R. Ber­tell: Kriegs­waffe Pla­net Erde, Birstein 2011/2013) und den Titel: Pla­ne­tare Bewe­gung für Mut­ter Erde, www.pbme-online.org

Inter­viewer: Sehen Sie diese Wet­ter­ma­ni­pu­la­ti­ons­ex­pe­ri­mente bis jetzt als etwas eher Theo­re­ti­sches oder Zufäl­li­ges an? Der Win­ter war z. B. sehr kalt und schnee­reich, viel­leicht eine Aus­wir­kung die­ser Wolke (künst­li­chen Wol­ken­bil­dung, d. Üb.) oder bereits einer schon län­ger ange­wand­ten Stra­te­gie? Ich habe von Expe­ri­men­ten mit Stark­re­gen und Über­flu­tun­gen in Eng­land gehört, und es gibt noch einige andere Ver­mu­tun­gen und Hin­weise, dass einige große Hur­ri­kane oder Wetterveränderungen/-anomalitäten damit in Zusam­men­hang ste­hen. Kön­nen Sie uns noch andere Bei­spiele nennen?

Ber­tell: Ja, wir bli­cken auf 60 Jahre mit die­sen Expe­ri­men­ten zurück und wis­sen von ein­zel­nen Ereig­nis­sen, bei denen ver­sucht wurde, die Mög­lich­keit der Wet­ter­ma­ni­pu­la­tion für einen bestimm­ten Zweck zu nut­zen. Nicht jeder Hur­ri­kan ist künst­lich her­bei­ge­führt, einige aber schon, und es ist sehr schwie­rig, eine Unter­schei­dung zu tref­fen. Die berühm­teste künst­lich her­bei­ge­führte Natur­ka­ta­stro­phe ist das chi­ne­si­sche Erd­be­ben, bei dem Tau­sende Men­schen star­ben. Ich glaube nicht, dass ich es genau datie­ren kann, aber es war in den 80-er Jah­ren. Es war ein sehr schlim­mes Ereig­nis, und es gab ein Plasma (Licht­phä­no­men, das durch die künst­li­che Auf­hei­zung der Iono­sphäre, des »Plas­mas«, ent­steht. d. Üb.) über die­sem Gebiet.

Ein ande­res Ereig­nis, das wahr­schein­lich absicht­lich ver­ur­sacht wurde, war das Erd­be­ben von San Fran­cisco. Da gab es im Vor­feld Mes­sun­gen, die dar­auf hin­deu­te­ten, dass etwas gesche­hen würde, und das kam, wie wir es nann­ten, wie die USA es nannte, von Wood­pe­cker. Das ist ein Instru­ment, das sie ver­wen­den; das der Rus­sen nennt man Wood­pe­cker, das der USA HAARP. HAARP für High Active Auroral Rese­arch Project.

Das sind Pro­jekte, die von multi-synchron-agierenden Tür­men aus­ge­hen, von Pro­jek­ti­ons­tür­men (Tür­men, die »etwas in die Luft wer­fen«, d.Üb.). Und wenn man genü­gend die­ser Türme an einem Ort hat, kann man gepulste Ener­gie (nach oben und von dort, d. Üb.) auf die Erde rich­ten und diese zum Vibrie­ren brin­gen und so Erd­be­ben künst­lich erzeu­gen. Der Wood­pe­cker wird so genannt, weil man den Ton davon ent­de­cken kann, und die­ser ist perio­disch — gepulst. Und er klingt wie ein Wood­pe­cker, ein Specht, aber HAARP macht genau das gleiche.

Es gibt eine sol­che Anlage auch in Trom­soe, Nor­we­gen, drei davon in Russ­land, und die USA hat mei­nes Wis­sens auch drei, eine in Colo­rado und zwei in Alaska. Eine steht auch in Puerto Rico.

Ich ver­mute, dass es eine sol­che Anlage auch in der Ant­ark­tis gibt, weil sie diese Instru­mente auf­ein­an­der abstim­men kön­nen und damit Phä­no­mene wie ziel­ge­rich­tete Jet-Ströme (Jet-Ströme sind mean­dernde, rela­tiv schmale Luft­ströme, die sich in der unte­ren Atmo­sphäre in schnel­ler Bewe­gung um die Erde dre­hen und das Wet­ter bestim­men, d. Üb.) erzeu­gen kön­nen. Wenn man in einer Nacht eine ent­spre­chende Pres­se­mel­dung hat, kann man prü­fen, wo der Jet-Strom ist. Über dem Jet-Strom (auf der nörd­li­chen Halb­ku­gel nörd­lich von ihm, d. Üb.) haben es die Leute kalt, unter (süd­lich von, d. Üb.) ihm warm. Jeden­falls, indem man den Jet-Strom bewegt, kann man das Wet­ter ändern.

Es gibt — außer dem Jet-Strom (d. Üb.) — auch fünf große „Flüsse« in der Atmo­sphäre auf der nörd­li­chen und fünf auf der süd­li­chen Hemi­sphäre. Das sind Wasser-Dampf-Flüsse. Und sie trans­por­tie­ren das Was­ser aus den Tro­pen zu den mitt­le­ren Breitengraden.

Wir beob­ach­te­ten einen Wasserdampf-Strom über dem Atlan­tik, genau vor der Ost­küste der USA. Sie expe­ri­men­tier­ten damit und beweg­ten ihn über den Kon­ti­nent, und danach hat­ten wir die schreck­li­chen Über­schwem­mun­gen am Mis­sis­sippi. Die ganze Mitte des Lan­des war über­flu­tet. Es sind sol­che Dinge, die sie machen kön­nen. Sie kön­nen eine Dürre ver­ur­sa­chen, indem sie den Lauf des Wasserdampf-Flusses ver­än­dern, und sie kön­nen eine Über­schwem­mung her­bei­füh­ren, indem sie das glei­che in umge­kehr­ter Rich­tung tun.

Inter­viewer: Nun, man stößt immer wie­der auf diese Theo­rien, wie dass HAARP Erd­be­ben pro­vo­zie­ren könnte, oder dass HAARP, wie ich auch gehört habe, mit­tels elek­tro­ma­gne­ti­scher Fel­der das mensch­li­che Bewusst­sein ver­än­dern könne. Mehr davon viel­leicht spä­ter. Das scheint, nun, wie soll ich das aus­drü­cken, in Deutsch­land unter die Rubrik ‘Ver­schwö­rungs­theo­rie’ zu fal­len, eine Theo­rie, die besagt, dass eine Macht schreck­li­che Taten ver­übt, um so die Erde unter Kon­trolle zu brin­gen. Es klingt ein biss­chen wie ein Mär­chen, weil man nie wirk­lich weiß, ob da was dran ist. Wie klar sind die Beweise dafür, dass es, zum Bei­spiel, mili­tä­ri­sche Expe­ri­mente gibt, die Erd­be­ben aus­lö­sen können?

Ber­tell: Nun, um Erd­be­ben aus­zu­lö­sen, muss man den geschmol­ze­nen Kern im Erd­in­ne­ren ver­wen­den, und man muss gepulste elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len dort­hin sen­den, um dort Tur­bu­len­zen zu erzeu­gen. Eine Tur­bu­lenz kann gemes­sen wer­den. Wir haben tat­säch­lich Berichte über Tur­bu­len­zen des magne­ti­schen Kerns der Erde, denen Erd­be­ben folg­ten. Wis­sen Sie, das ist kein Mythos. Ich denke, wenn man sich die Instru­mente wirk­lich anschaut …

Ich bin nach Gakona/Alaska gefah­ren und habe mir die HAARP — Anlage tat­säch­lich ange­se­hen. Zu der Zeit, als ich dort hin­ge­fah­ren bin, um das Jahr 2000, hat­ten sie dort 48 Über­tra­gungs­türme in einem Git­ter von 6 mal 8 Tür­men per­fekt auf­ge­baut und per­fekt syn­chro­ni­siert. Jetzt haben sie dort 150 Türme, und sie pla­nen ins­ge­samt 700 für die End­phase. Nun, wenn sie völ­lig syn­chro­ni­sierte Ener­gie auch nur von 48 Antennen-Türmen sen­den, kann dies in der Iono­sphäre so gemes­sen wer­den, dass sie ange­ho­ben wurde, als die Ener­gie dort ankam. Wenn die Iono­sphäre über der Erde ange­ho­ben wird, kann man das tat­säch­lich mes­sen. Sie kön­nen Lin­sen in der Iono­sphäre erzeu­gen (die durch die Erhit­zung der Iono­sphäre zustande kom­men und wie Spie­gel­re­flek­to­ren wir­ken, d. Üb.) und diese für einen geziel­ten Ener­gie­stoß (im ent­spre­chen­den Win­kel zurück auf die Erde, d. Üb.) ver­wen­den. Ich denke, der Zweck von all dem ist, dass das Mili­tär, wo immer es gerade im Ein­satz ist, auf diese Weise die benö­tigte Ener­gie zur Ver­fü­gung hat, ohne große Ener­gie­de­pots, z.B. Öl, mit­tran­por­tie­ren zu müs­sen. Sie brau­chen dann nicht mehr all diese Öltrans­por­ter, um mit Elek­tri­zi­tät ver­sorgt zu sein.

Eine andere Sache, die sie noch machen kön­nen, denn sie bekom­men das meiste Geld von außer­halb des­sen, was der Con­gress ihnen gibt, ist die Tiefen-Erd-Tomografie. Tiefen-Erd-Tomografie bedeu­tet, dass eine syn­chro­ni­sierte elek­tro­ma­gne­ti­sche Welle auf die Iono­sphäre trifft, und der (über die Linse in der Iono­sphäre gerich­tete, d. Üb.) Rück­strahl geht mit niedrig-frequenter (LF, d. Üb.) oder extrem niedrig-frequenter Ener­gie (ELF, d. Üb.) direkt durch den Pla­ne­ten. Sie erstel­len so eine Land­karte des gesam­ten Erd­in­ne­ren. Sie kön­nen damit die Öl– und Gas­de­pots in der Erde auf­spü­ren, in der Erde ver­bor­gene Bun­ker, alle mög­li­chen Dinge im Erd­in­ne­ren. Es ist wie eine Computer-Tomographie der Erde.

Und diese Strah­len durch­drin­gen auch die Men­schen. Sie ver­wen­den die Skala niedrig-frequenter elek­tro­ma­gne­ti­scher Ener­gie. Der mensch­li­che Kör­per rea­giert auf Ener­gie zwi­schen 1 und 10 Hertz, also beson­ders nied­rige Fre­quen­zen (die­sel­ben, wie die Erde sie hat, d. Üb.). Ja, diese Strah­len durch­drin­gen den Kör­per und das hat Aus­wir­kun­gen. Sie machen das aber nicht ständig.

HAARP darf nur vier­mal im Jahr ope­rie­ren, aus­ge­nom­men in Not­fäl­len. Sie kön­nen viele Dinge damit machen. Wenn man sieht, was um uns herum in der Welt geschieht, und dar­auf ach­tet, ob HAARP gerade ein­ge­schal­tet ist, dann gibt es Mög­lich­kei­ten, diese Ereig­nisse zurück­zu­ver­fol­gen. Man kann sich jedoch nie sicher sein. Aber wenn es wie ein nor­ma­les Ereig­nis aus­schaut, die­ses aber völ­lig außer­halb der Jah­res­zeit auf­tritt und beson­ders zer­stö­re­risch ist, dann kann man schon Ver­dacht schöpfen.

Inter­viewer: Sie sagen also von HAARP, dass es in etwa drei Funk­tio­nen hat: es könn­ten damit gepulste Fre­quen­zen erzeugt wer­den, die man in die Erde schickt, um dort den Erd­kern in Tur­bu­len­zen zu ver­set­zen; es könne damit Ener­gie von einem Punkt zu einem ande­ren über­tra­gen wer­den; und es könne ver­wen­det wer­den, um die Magnet­fel­der in bestimm­ten Gegen­den der Welt zu ver­än­dern. Was wäre, z.B., der Grund dafür, Magnet­fel­der in ver­schie­de­nen Welt­ge­gen­den zu ver­än­dern? Und was geschieht, wenn ein Magnet­feld künst­lich ver­än­dert wird?

Ber­tell: Das Mili­tär spricht in die­sem Zusam­men­hang von Stand­ort — Ener­gie für ein Gebiet, die mit der von Bom­ben ver­gli­chen wer­den kann. Sie ist damit ver­gleich­bar. Sie kön­nen damit ein gan­zes Gebiet in Brand set­zen. Man erzeugt eine Dürre in einem Land­strich, schickt dann viele ultra­vio­lette Wel­len und erzeugt so einen Brand. Es gibt so viele Dinge, die man machen kann. Sie ver­wen­den HAARP auch, um mit Unter­see­boo­ten zu kom­mu­ni­zie­ren, wenn sich diese unter Was­ser befin­den. Es gibt da einige Funk­tio­nen, und es gibt andere Dinge, die das Mili­tär gemacht hat, von denen wir gar nichts wissen.

Zum Bei­spiel hat das Mili­tär eigen­mäch­tig ent­schie­den, die atmo­sphä­ri­schen Stö­run­gen aus­zu­schal­ten, die man manch­mal mit­be­kommt, wenn man das Radio ver­geb­lich ver­sucht, aus der Iono­sphäre herauszuhalten.

Und so haben sie in die Iono­sphäre über eine Tril­lion Kupfer-Nadeln ein­ge­bracht in der Mei­nung, dass sie damit die Stö­run­gen aus­schal­ten könn­ten. Das ist aber nicht gesche­hen — sie haben damit gro­ßen Scha­den ange­rich­tet. Und sie haben diese Nadeln alle dort oben gelas­sen, und es ist klar, dass sie her­un­ter­kom­men, die Kupfer-Nadeln, die sie in der Iono­sphäre abge­la­den haben. Sie ver­su­chen sowas, und wir wis­sen nicht, wie sich das auf die Wech­sel­wir­kung zwi­schen den Schutz­schich­ten der Erde auswirkt.

Sie beschlos­sen, Barium als Spur zu benut­zen und haben mit­tels Rake­ten Barium und Lithium in die obere Atmo­sphäre beför­dert, um die Wir­kung zu tes­ten und zu beob­ach­ten, wo es hin ging. Sie haben in allen Luft­schich­ten über der Erde alle mög­li­chen Ver­än­de­run­gen vor­ge­nom­men, um die jewei­lige Dyna­mik zu beob­ach­ten, und damit in die grund­le­gende Erd-Ordnung — das natür­li­che Gleich­ge­wicht (d. Üb.) — ein­ge­grif­fen. Das hat in vie­ler­lei Weise das Wet­ter und das Klima beein­flusst, und das, was wir Kli­ma­wan­del nen­nen, für den wir das CO2 ver­ant­wort­lich machen.

Inter­viewer: Sie sagen also, dass diese Mili­tär­ex­pe­ri­mente nicht nur Wet­ter­ver­än­de­run­gen her­vor­ru­fen, son­dern haupt­ver­ant­wort­lich für den Kli­ma­wan­del sind?

Ber­tell: Ganz sicher. Ich sage nicht, dass die CO2 — Ver­schmut­zung unse­rer Erde gut tut. Was ich aber sage, ist, dass man den CO2– Aus­stoß stop­pen könnte, und wir wür­den trotz­dem nicht mehr das Wetter/Klima haben, wie wir es von frü­her ken­nen. Der Grund dafür sind die tie­fen schäd­li­chen Ein­griffe in das Erd­sys­tem. Und das kann man auf die Dauer nicht ver­ber­gen, indem man das CO2 vorschiebt.

Inter­viewer: Wür­den Sie auch sagen, dass die meis­ten Epi­de­mien, die mit Umwelt­ver­än­de­run­gen in Ver­bin­dung gebracht wer­den, eben­falls mit den Mili­tär­ex­pe­ri­men­ten zu tun haben? Ich spre­che von Epi­de­mien der letz­ten Jahre wie AIDS, einige Fie­ber­ar­ten, Krankheiten/Krankheitserreger, die man in Affen, Enten, ande­ren Vögeln, in Scha­fen und Kühen gefun­den hat. Ste­hen diese aus Ihrer Sicht als Epi­de­mio­lo­gin eben­falls in Zusam­men­hang mit den Militärexperimenten?

Ber­tell: Womit wir es jetzt in der Medi­zin zu tun haben, ist die Quan­ten­che­mie, die Quan­ten­me­cha­nik. Die moderne Medi­zin betrach­tet das Atom als ihre Basis. Unsere ganze Behand­lung ist auf die Che­mie aus­ge­rich­tet, ver­schie­dene che­mi­sche Grund­stoffe, Pil­len… Mit ande­ren Wor­ten, die Medi­zin­for­schung ist der Mei­nung, dass sich das Atom nicht ver­än­dert. Aber in den Ato­men gibt es die Quarks, und in den Quarks gibt es bestimmte Bewe­gun­gen. Es han­delt sich dabei um ein sehr akti­ves elek­tri­sches Sys­tem, kein che­mi­sches. Es ist ein elek­tri­sches Sys­tem inner­halb des Atoms. Wenn man also die Struk­tur des Atoms oder seine innere Dyna­mik ver­än­dert, (wodurch kon­kret, ist hier unklar, z.B. die Radio­ak­ti­vi­tät oder Elek­tro­ma­gne­ti­sche Wellen/Elektrosmog, d. Üb.) sen­det die­ses Atom eine andere Bot­schaft als die nor­male aus. Somit stößt die nor­male Medi­zin auf ein abnor­mal gewor­de­ne­nes Atom, Medi­zin und Atom kom­mu­ni­zie­ren nicht. Das sind all die Infek­ti­ons­krank­hei­ten, die nicht mehr auf unsere Medi­ka­mente anspre­chen. Wir haben also in das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem zwi­schen den kran­ken Ato­men und den her­kömm­li­chen Medi­ka­men­ten ein­ge­grif­fen und es verändert.

Wir leben in einer ande­ren Zeit, in einer Zeit, in der wir uns mit der elek­tro­ma­gne­ti­schen Medi­zin aus­ein­an­der­set­zen müs­sen, um die Atome wie­der in ihre Nor­ma­li­tät, ihr Gleich­ge­wicht, zurück zu brin­gen, sodass sie vom Immun­sys­tem des Kör­pers und den nor­ma­len Medi­ka­men­ten wie­der erreicht wer­den kön­nen. Das ist eine kom­pli­zierte Mate­rie. Und bei AIDS ist es noch ein­mal anders, weil das Immun­sys­tem selbst betrof­fen ist und abnor­mal rea­giert und damit nicht mehr mit Infek­tio­nen fer­tig wird. Es ist in gewis­ser Weise der umge­kehrte Effekt. Man wird also mehr von der EM Medi­zin anwen­den müs­sen und der Medi­zin im Mikro­wel­len­be­reich, aber mit ihr muss beson­ders sorg­fäl­tig umge­gan­gen wer­den, und man muss schon wis­sen, was man da macht, oder man ver­ur­sacht noch mehr Scha­den. Poten­ti­ell kön­nen diese Dinge auch Scha­den anrichten.

Inter­viewer: Darf ich noch ein­mal auf die andere Frage zurück­kom­men? Gibt es Hin­weise, dass diese HAARP-Anlagen auch Ein­fluss neh­men auf das mensch­li­che Bewusst­sein, indem sie die elek­tro­ma­gne­ti­schen Fel­der ver­än­dern? Es gibt da einige Gerüchte über Bag­dad, als es von der US-Armee ein­ge­nom­men wurde und kaum Gegen­wehr geübt wurde. Und es ist kaum zu glau­ben, dass der erwar­tete Kampf so gut wie nicht statt­fand und die Stra­ßen leer waren.

Und die Ein­woh­ner von Bag­dad sag­ten, dass an die­sen Tagen eine absurd anmu­tende Atmo­sphäre in der Stadt geherrscht habe. Und es gab das Gerücht, dass dies mit HAARP zu tun haben könnte. Was hat es mit die­sem Gerücht auf sich? Haben Sie dies­be­züg­lich For­schun­gen durch­ge­führt: inwie­fern HAARP Ein­fluss neh­men kann auf unsere Fähig­keit zu den­ken, zu han­deln und wahrzunehmen?

Ber­tell: Ich kann dazu nur eine pro­fes­sio­nelle Mei­nung abge­ben. Ich bezweifle, dass es HAARP war, aber was ich sicher sagen kann, ist, dass sie ein elek­tro­ni­sches Schlacht­feld auf­ge­baut hat­ten, und das hatte viele ver­schie­dene Quel­len, so viele Quel­len, dass sie diese nicht mehr orten konn­ten. Daher: es war ein elek­tro­ni­sches Schlacht­feld, und es gab sehr viele Fak­to­ren, die in die nor­male Elek­tri­zi­tät des mensch­li­chen Kör­pers und die nor­ma­len Reak­tio­nen der Men­schen ein­grif­fen. Aber ich glaube, dass die Ursa­chen lokal waren, ich glaube nicht, dass sie von HAARP ver­ur­sacht wurden.

Inter­viewer: So wie Sie das beschrei­ben, sind Atom­bom­ben zwar schreck­li­che Waf­fen, sie sind aber wie rela­tiv pri­mi­ti­ves, rie­si­ges Spiel­zeug, mili­tä­ri­sches Spiel­zeug, im Ver­gleich zu dem, was sie (die Mili­tärs, d. Üb.) im Moment ent­wi­ckeln. Das scheint unsicht­bar, unhör­bar und geruch­los zu sein. Es scheint eine Waffe zu sein, von der wir nicht wis­sen, dass sie exis­tiert, und wir wis­sen auch nicht, wann sie im Ein­satz ist.

Ber­tell: Das ist rich­tig. Ich denke, dass das Mili­tär von Atom­bom­ben aus prak­ti­schen Grün­den Abstand genom­men hat. Ich denke, sie sind nicht mehr ein­setz­bar, aber man hält an ihnen als Bedro­hungs­po­ten­tial fest, um viele Men­schen damit zu beschäf­ti­gen, Bücher dar­über zu ver­fas­sen, warum wir sie ver­nich­ten sol­len. Weg mit allen Atom­waf­fen, diese Art von öffent­li­chen For­de­run­gen. Das bin­det die Auf­merk­sam­keit der Men­schen, so dass sie nicht auf die ande­ren Dinge schauen, die das Mili­tär aktu­ell macht. Aber das ist ja nicht unge­wöhn­lich. Wenn Sie z.B. auf den 1. Welt­krieg schauen, als sie Gas ein­setz­ten. Gas haben sie nie wie­der in einem Krieg ver­wen­det. Im Viet­nam­krieg haben sie Pes­ti­zide, Her­bi­zide und Ent­lau­bungs­mit­tel ein­ge­setzt. Wenn Sie sich die in einem Krieg ver­wen­dete Tech­no­lo­gie anse­hen, stel­len Sie fest, dass sich die Tech­no­lo­gie von Krieg zu Krieg ver­än­dert. Die Tech­no­lo­gie, die Waf­fen ändern sich mit jedem Krieg. Wir soll­ten ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, wel­che neuen Waf­fen sie im nächs­ten Krieg ein­set­zen wer­den. Mei­ner Mei­nung nach müs­sen wir uns auf Wet­ter­kriege gefasst machen. Und ich glaube, dass diese schreck­lich sein wer­den. Ich habe eine Peti­tion geschrie­ben und da drau­ßen auf­ge­legt (beim Tref­fen 30 Jahre Alter­na­ti­ver Nobel­preis, d. Üb.) und ich hoffe, die Leute wer­den sie unter­schrei­ben. Sol­che Wet­ter­kriege soll­ten als Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit und gegen die Erde gewer­tet wer­den: künst­lich erzeugte Natur­ka­ta­stro­phen wie Hur­ri­kane, Mon­sun­re­gen, Tsu­na­mis, Erd­be­ben, Berg­rut­sche, Vul­kan­aus­brü­che, sie soll­ten zu Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit und gegen die Erde erklärt werden.

Inter­viewer: Fällt all das, was Sie mir gesagt haben, unter den Begriff ‘Geoengineering’?

Ber­tell: Nun, es ist sehr inter­es­sant: es ist (Edward, d. Üb.) Tel­ler, der Vater der Was­ser­stoff­bombe, der das Geo­en­gi­nee­ring vor­schlägt. Sie tun dies schon seit 60 Jah­ren und tre­ten jetzt damit in die Öffent­lich­keit und bie­ten uns diese ‘groß­ar­ti­gen’ Tech­ni­ken zur Bekämp­fung des Kli­ma­wan­dels an. Das ist ver­rückt. Sie kochen das Ganze so rich­tig hoch. Sie wer­den zu Hel­den. Aber wir soll­ten ihnen nicht erlau­ben, Hand an die Erde zu legen. Keine Mani­pu­la­tio­nen mit der Erde! Was sie vor­schla­gen, wird kei­nes unse­rer Pro­bleme lösen. Alles, was sie ver­sucht haben, ist geschei­tert. Sie haben ver­sucht, eine bestimmte Art von Plank­ton im Meer aus­zu­brin­gen, aber das hat nicht funk­tio­niert. Sie wol­len die Wol­ken weiß fär­ben, sie wol­len die Solar­en­er­gie, die allen zugäng­lich ist, rui­nie­ren, indem sie alle mög­li­chen Metalle in der Luft ver­tei­len, sodass das Son­nen­licht in das Welt­all zurück reflek­tiert. Das ist ganz beson­ders schlimm, wenn man bedenkt, dass die Son­nen­en­er­gie in Süd­afrika etwa einen Durch­bruch erzielt hat, wor­auf die Leute sehr stolz sind, weil diese Ener­gie­form bil­lig und effi­zi­ent ist. — Das ist also kei­nes­wegs ver­nünf­tig. Und wenn man bedenkt, wer diese Maß­nah­men gegen die Erde vor­schlägt, näm­lich das Mili­tär, wäre es schon ver­rückt, wenn wir auf sie hören würden.

Inter­viewer: Was hat es denn mit den Gerüch­ten über den gro­ßen Tsu­nami, der Süd­ost­asien ver­wüs­tet hat, auf sich, dass er durch Tur­bu­len­zen im Erd­in­ne­ren aus­ge­löst wurde?

Ber­tell: Die­ses Ereig­nis ist sehr suspekt. Es gab da ein ame­ri­ka­ni­sches Schiff vor der Küste von Indo­ne­sien. Sie haben dort unter Was­ser nach guten Plät­zen für die Ölge­win­nung gesucht. Sie haben unter Was­ser geforscht. Nun, ob sie da etwas aus­ge­löst haben, ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass sie da waren. Sie haben da gear­bei­tet. Und es gab noch einige andere Dinge, die ver­däch­tig waren. Aber ich habe keine Ahnung, wer das gemacht haben könnte und warum, ob es ein Unfall war, ob sie was ande­res gemacht und der Tsu­nami ein Neben­ef­fekt war. Es war sehr suspekt und ungewöhnlich.

Inter­viewer: Was sind die stra­te­gi­schen Fol­gen von sol­chen Waf­fen? Sie brau­chen ja nicht ein­mal ihre Armee außer Lan­des brin­gen, wenn sie sol­che Waf­fen ein­set­zen. Was ist, Ihrer Mei­nung nach, das Ziel, das sie damit ver­fol­gen? Was ist die Ethik die­ser Kriegs­füh­rung, wenn es eine sol­che über­haupt gibt? Was ist die dahin­ter ste­hende Welt­sicht, die das Vor­han­den­sein natür­li­cher Gleich­ge­wichte in die­ser Weise ignoriert?

Ber­tell: Es muss die pure Domi­nanz sein! Alles zu bekom­men, was man möchte und zu brau­chen meint! Und keine Rück­sicht auf alle Ande­ren! Es gibt ja kein Land zu gewin­nen. Es ist die pure Domi­nanz, die pure Gier. Ich sehe da keine Vernunft!

Inter­viewer: Sie mei­nen also, dass wir Wege fin­den müs­sen, um die Aus­wir­kun­gen von CO2 zu ver­min­dern, dass wir gleich­zei­tig aber auch den Ein­fluss der Mili­tär­ex­pe­ri­mente ver­min­dern müssen?

Ber­tell: Nun, meine Art, mit dem Mili­tär umzu­ge­hen, wäre, ihnen das Geld zu kür­zen. Wir wis­sen genug dar­über, dass jedes Land viel Geld für seine Streit­kräfte aus­gibt und wie hoch der Anteil am inter­na­tio­na­len Han­del mit Waf­fen ist. Wenn man diese Gel­der auf dem Stand von 2010 ein­frie­ren könnte, dann eine wei­tere Reduk­tion von 20% von dem, was ein Land für sein Mili­tär aus­gibt, und dafür UN-Währung kauft, die nur für Bil­dung aus­ge­ge­ben wer­den darf, oder Sozi­al­ar­beit, Gesund­heit, nur zivile Pro­jekte, und dann wei­tere Kür­zun­gen um jeweils 20% in den Fol­ge­jah­ren. Damit erreicht man zwei Ziele: man redu­ziert die Mili­tär­aus­ga­ben und ihr For­schungs­bud­get, und man würde die UN-Beiträge erhö­hen, die nicht für mili­tä­ri­sche Zwe­cke aus­ge­ge­ben wer­den dür­fen. Damit könnte man auch viele Budget-Streitigkeiten um UN-Gelder abstel­len, und man würde die Armeen der ein­zel­nen Län­der ver­klei­nern. Man könnte dann die Rekru­ten für Umweltret­tungs­ak­tio­nen her­an­zie­hen unter der Auf­sicht der UN oder einer ande­ren Orga­ni­sa­tion. Sie wären keine Sol­da­ten mehr. Aber man könnte sie für Not­fälle über­all auf der Welt ein­set­zen. Das wäre mach­bar. Und wir wis­sen auf­grund von Kon­trol­len genug dar­über, wie viel Geld für das Mili­tär aus­ge­ge­ben wird. Die Bud­gets der ein­zel­nen Län­der sind mehr oder weni­ger öffent­lich. Wir könn­ten das also machen, aber man muss sich bewusst dafür ent­schei­den, das auch zu tun.

Inter­viewer: Viel­leicht noch eine letzte Frage: Sie sind eine Nonne. Wür­den Sie sagen, dass Sie aus einer spi­ri­tu­el­len Hal­tung han­deln oder aus Ihrem reli­giö­sen Hin­ter­grund, und dass es da — wie soll ich das aus­drü­cken — einen unethi­schen Impuls in der Welt gibt, dass wir unsere Per­spek­tive ändern müs­sen, um das Ganze und die Ganz­heit als eine Heil­heit oder Hei­lig­keit zu sehen?

Ber­tell: Nun, ich denke, die Erde ist ein Geschenk. Die Schöp­fung ist ein Geschenk. Es ist etwas Schö­nes und die­ser Pla­net wurde geschaf­fen, um dar­auf zu leben. Ich sehe kei­nen Sinn darin, ihn zu zer­stö­ren, zu ent­stel­len oder etwas von ihm anzu­häu­fen. Es gibt mehr als genug für alle, wenn wir es tei­len. Und wir kön­nen gut leben ohne all die Dinge, die wir besit­zen. Aber wir müs­sen auch nicht zurück zu den Höh­len! Wir sind intel­li­gente Geschöpfe, und ich denke, wir kön­nen uns ein neues Bewusst­sein aneig­nen, das uns hilft, anders zu leben. Ich hoffe, dass uns diese Waf­fen zutiefst erschre­cken wer­den und wir dadurch zum Schluss kom­men, wie ver­rückt und sinn­los der Krieg ist. Und ich denke, ich hoffe, dass wir ler­nen, zusam­men zu leben. Liebe die Viel­falt, habe Freude an der Erde, liebe die Luft, das Was­ser, teile alles und genieße es, auf die­sem Pla­ne­ten zu leben.