EU Konferenz über Wettermodifizierung und Geo-Engineering wiederholt die Forderungen von 1999 nach Transparenz und Demokratischer Kontrolle

Chris­tof Leh­mann (nsnbc inter­na­tio­nal) vom 13.4.2013

Am 8.- 9. April fand im Euro­päi­schen Par­la­ment eine Kon­fe­renz mit dem Titel “Beyond Theo­ries of Wea­t­her Modi­fi­ca­tion – Civil Society against Geo-Engineering” statt. Die Kon­fe­renz ver­ur­teilt erneut den Man­gel an Trans­pa­renz und demo­kra­ti­scher Kon­trolle sei­tens der Gesetz­ge­ber und des Mili­tärs zu dem 1999 ver­ab­schie­de­ten Beschlus­ses der Absi­che­rung von statt­fin­den­den geheim-klassifizierten Pro­gram­men, wel­che die ganze Bevöl­ke­rung betref­fen und ohne deren Erlaub­nis, deren demo­kra­ti­schen Mit­wir­kens oder über­prüf­ba­rem Zugang zu Infor­ma­tio­nen und Daten stattfinden.

Die Kon­fe­renz stand unter der Schirm­herr­schaft der Par­la­men­ta­ri­schen Gruppe “The Greens / Euro­pean free Alli­ance”, eine Alli­anz von euro­päi­schen Grü­nen und libe­ra­len Parteien.

Sie begann am 8. April mit der offi­zi­el­len Vor­füh­rung des Doku­men­tar­films “Why in the World are they Spray­ing?” des US-Amerikanischen Fil­me­ma­chers Michael Murphy.

Kon­fe­renz­spre­cher waren unter ande­rem fol­gende EU Parlamentarier:

  • Tat­jana Zda­noka MEP aus Lati­via, Mit­glied des “ Com­mit­tee of Civil Liber­ties, Justice and Home Affairs.«
  • Wer­ner Schulz MEP aus Deutsch­land, Mit­glied des “Com­mit­tee on For­eign Affairs.«
  • Fran­cois Alfonsu, Mit­glied des “Com­mit­tee on Regio­nal Development.«
  • die Stadt­ver­ord­nete Linda Leblanc, Sekre­tä­rin der Grü­nen Par­tei Zyperns.
  • Vale­rie Tsy­bukh, ehe­ma­li­ger Bot­schaf­ter der Ukraine in Grie­chen­land und stell­ver­tre­ten­der Prä­si­dent der Grü­nen Par­tei der Ukraine.
  • Giuli­etto Chiesa, ehe­ma­li­ger EU Par­la­men­ta­rier und Prä­si­dent der “Alter­na­ti­ven Alliance.”
  • Wayne Hall aus Grie­chen­land, Koor­di­na­tor der Web­site “Enouranois.«
  • Jose­fina Frail aus Spa­nien, unab­hän­gige Umwelt­for­sche­rin und Koor­di­na­tor der Inter­na­tio­na­len Platt­form “Sky­guards” gegen Klimamodifizierung,
  • Claire Hen­rion aus Frank­reich, Prä­si­den­tin der Gesell­schaft ACSEIPICA
  • sowie wei­tere Sprecher.

Die Kon­fe­renz war das Resul­tat der Zusam­men­ar­beit von ‘Zivil­or­ga­ni­sa­tio­nen’; zusam­men­ge­kom­men über die inter­na­tio­nale Platt­form “Sky­guards”, unter der Mit­wir­kung der »Alter­na­ti­ven Alli­anz

Das Haupt­ziel der Kon­fe­renz war, die Arbeit fort­zu­set­zen, wel­che durch das »Com­mit­tee on For­eign Affairs, Secu­rity and Defence Policy,« 1998 im Euro­päi­schem Par­la­ment begon­nen wurde und in der Annahme der “Reso­lu­tion on the Environ­ment, Secu­rity and For­eign Policy” am 14 Januar 1999 sei­nen Höhe­punkt erreichte. Maj Britt Theo­rin fun­gierte als Berichterstatterin .

Feh­len demo­kra­ti­scher Instru­mente, demo­kra­ti­scher Rechte und Trans­pa­renz inner­halb der Euro­päi­schen Union.

Der Antrag für einen Beschluss wurde seit 1999 bis auf den heu­ti­gen Tag igno­riert, was auf einen aku­ten Man­gel an demo­kra­ti­schen Rech­ten und Instru­men­ten, wie auch auf einen aku­ten Man­gel an Trans­pa­renz inner­halb der Euro­päi­schen Union schlie­ßen lässt.

Der Antrag für einen Beschluss wurde trotz der Tat­sa­che igno­riert, dass eine genaue Unter­su­chung der Ergeb­nisse mili­tä­ri­scher Expe­ri­mente, die in unse­rer Atmo­sphäre statt­fin­den, gefor­dert wor­den war. Und auch — obwohl die Not­wen­dig­keit zum Schutze der Gesund­heit der Bevöl­ke­rung und der Umwelt betont her­vor­ge­ho­ben wor­den war, und dass es für die Bür­ger not­wen­dig ist und ihnen diese Mög­lich­keit gege­ben wer­den muss — den Grund, das Aus­maß und die Bedeu­tung die­ser Expe­ri­mente fest­zu­stel­len und zu erfahren.

Seit 1999 wur­den kei­ner­lei Maß­nah­men ergrif­fen, um eine Trans­pa­renz zu gewährleisten!

Statt des­sen gibt es seit 1999 eine bemer­kens­werte Ver­brei­tung von Des­in­for­ma­tio­nen bezüg­lich der atmo­sphä­ri­schen Expe­ri­mente durch das Mili­tär, was dar­auf schlie­ßen lässt, dass bewährte und sehr effi­zi­ente Tech­ni­ken des ‘Social Engi­nee­ring’ über Falsch­in­for­ma­tio­nen, sowie des Ver­un­glimp­fens und Lächer­lich­ma­chens besorg­ter Bür­ger akri­bisch ange­wandt wer­den. Hinzu kommt die kon­se­quente Ver­nei­nung einer Offen­sicht­lich­keit durch Regie­run­gen der Euro­päi­schen Union, die für Jeder­mann, der an einem nor­ma­len Tag den Him­mel beob­ach­tet, ersicht­lich ist.

Der Antrag auf einen Beschluss wurde trotz der Tat­sa­che igno­riert, dass Beweise bei der Kon­fe­renz dar­über vor­ge­legt wur­den, wie die Atmo­sphäre der Erde zu einem Experimentier-Terrain gewor­den ist, wel­ches die öffent­li­che Gesund­heit bedroht und Beweise dafür sind, dass heim­lich Stoffe unbe­kann­ter Zusam­men­set­zun­gen für unbe­kannte Zwe­cke gesprüht wer­den. Vor­ge­legte Stu­dien doku­men­tier­ten eine erhöhte Prä­senz von Alu­mi­nium und ande­ren Metal­len in der Umwelt.

Bis jetzt sind noch keine von Fach­leu­ten geprüf­ten Unter­su­chun­gen hierzu über Lang­zeitef­fekte auf die mensch­li­che Gesund­heit und die Umwelt ver­öf­fent­licht wor­den, wohin­ge­gen die Sprüh­ak­tio­nen mit sicht­bar wach­sen­der Inten­si­tät fort­ge­führt werden.

Feh­len von ele­men­ta­ren Vor­sichts­maß­nah­men und Richtlinien

Sowohl die Kon­fe­renz von 1999 als auch von 2013 ver­ur­teil­ten die hoch­kom­pli­zier­ten mili­tä­ri­schen Akti­vi­tä­ten, die in kom­plet­ter Miss­ach­tung ele­men­ta­rer Vor­sichts­maß­nah­men und Richt­li­nien stattfinden.

Die Kon­fe­renz befasste sich auch mit neuen Waf­fen­sys­te­men und deren Gebrauch durch das Mili­tär, die sich auf die Iono­sphäre rich­ten, wie zum Bsp. das HAARP-Programm in Alaska und sein Pen­dant in der Nähe der Nor­we­gi­schen Stadt Tromsö und anderswo. Die Kon­fe­renz­teil­neh­mer for­der­ten auf­grund der Fülle doku­men­tier­ter Beweise, welch die Ernst­haf­tig­keit des Pro­blems unter­strei­chen, dass der Beschluss vom 14 Januar 1999 imple­men­tiert wird. Die Kon­fe­renz­teil­neh­mer beton­ten, dass dem Euro­päi­schen Par­la­ment ein gesetz­li­ches Instru­ment — näm­lich ein Par­la­men­ta­ri­scher Unter­su­chungs­aus­schuss — zur Ver­fü­gung stehe, und for­der­ten die umge­hende Schaf­fung eines sol­chen Ausschusses.

Ohne sub­stan­zi­el­len, öffent­li­chen Druck oder eine Kata­stro­phen­ent­wick­lung ist es höchst unwahr­schein­lich, Ergeb­nisse über einen Par­la­men­ta­ri­schen Unter­su­chungs­aus­schuss zu erzie­len, wel­che die Bevöl­ke­rung vor den Fol­gen der mili­tä­ri­schen Expe­ri­mente schüt­zen könnte.

Ein aku­ter Man­gel demo­kra­ti­scher Instru­mente inner­halb des EU-Systems, das Dele­gie­ren wich­ti­ger Ent­schei­dun­gen an nicht gewählte Kom­mis­sare, ist ein Bei­spiel. Ein wei­te­rer ist der Man­gel des EU-Parlaments und der EU Bür­ger, die von der NATO geführ­ten mili­tä­ri­schen Akti­vi­tä­ten zu beein­flus­sen. Hinzu kommt der gene­relle Man­gel an Trans­pa­renz, was geheime mili­tä­ri­sche Ope­ra­tio­nen in EU– Län­dern angeht. Dies sind nur einige unter den Stol­per­stei­nen, wel­che das Vor­an­kom­men in der Frage “Geo-Engineering” und „Wetter-Modifizierung“ beein­träch­ti­gen — obwohl diese Ope­ra­tio­nen oder Expe­ri­mente die all­ge­meine Bevöl­ke­rung tat­säch­lich direkt betref­fen kön­nen! Teil­neh­mer der Kon­fe­renz unter­stri­chen die Not­wen­dig­keit der öffent­li­chen Infor­ma­tion und Initiative.

Einige der Kon­fe­renz­spre­cher gaben zu ver­ste­hen, dass sie ver­su­chen wer­den, die Auf­merk­sam­keit der euro­päi­schen öffent­li­chen Mei­nung auf das zu len­ken, was sie als Ver­stoß gegen euro­päi­sche Prin­zi­pien ansehen :

  • der Angriff auf die Umwelt und die Gesund­heit der Bür­ger und
  • die stille Kom­pli­zen­schaft über das Ver­heim­li­chen von extrem erns­tem schwe­ren Fehl­ver­hal­ten mit recht­li­cher und straf­recht­li­cher Verantwortung.

Eng­li­scher Ori­gi­nal­ar­ti­kel : http://nsnbc.me/2013/04/13/eu-conference-on-weather-modification-and-geo-engineering-reiterates-1999-demands-for-transparency-and-democratic-control/democratic-control/

Über­set­zung von http://www.nogeoingegneria.com/